Sie haben die Wahl
In Österreich sind vier verschiedene sogenannte PDE-5 Hemmer zur Therapie von Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion) zugelassen: Der älteste Wirkstoff ist Sildenafil, der seit 1998 auf dem Markt ist. 2003 folgten Medikamente mit dem Wirkstoff Tadalafil und Vardenafil. Und seit Februar 2010 gibt es einen weiteren PDE-5 Hemmer mit dem Wirkstoff Vardenafil. Alle vier Präparate sind verschreibungspflichtig, daher benötigen Sie ein Rezept von Ihrem Arzt. Sie sind gleich gut wirksam und haben ähnliche Nebenwirkungen. Unterschiede gibt es bei Wirkeintritt, Wirkdauer und Preis. Je nach dem welche Erwartungen und Wünsche Sie an das Potenzmittel haben, wird Sie Ihr Arzt entsprechend beraten.
Als Therapiealternative zu PDE-5 Hemmern sind folgende Methoden möglich:
PDE-5 Hemmer
Besprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens, welche der vier Potenzpillen Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.-
Wirkprofil
Auf dem Portal der AGES (österr. Agentur für Gesundheit & Ernährungssicherheit) finden Patienten ausführliche Informationen zu den genannten Wirkstoffen: http://pharmaweb.ages.at/index.jsf
Sie erreichen diese Website auch über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger www.hauptverband.at unter dem Navigationspunkt „Medikamenteninformation“.
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Kosten
Leider erstatten die Krankenkassen die Kosten für PDE-5 Hemmer nicht. Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker betreffend der Kosten für die Medikamente.
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Nebenwirkungen
Das Nebenwirkungsspektrum ist bei allen Wirkstoffen ähnlich. Die am meisten auftretenden Nebenwirkungen aller PDE-5 Hemmer sind Kopfschmerzen, Gesichtsröte, Verdauungsstörungen, eine verstopfte bzw. laufende Nase. Rücken- bzw. Muskelschmerzen*).
*) Quelle: Bella et al., First-Line Therapy for Erectile Dysfunction: The PDE-5 Inhibitors, Men`s Sexual H Consulation C, Nov 2006, 35-40
PDE-5 Hemmer sollten unter anderem nicht von Patienten mit Herzschwäche, erhöhtem Herzinfarktrisiko, kürzlich zurückliegendem Herzinfarkt sowie bestimmten Leber-, Nieren- und Augenerkrankungen eingenommen werden. Bitte besprechen Sie alle Ihre Grunderkrankungen vor einer Verschreibung eines Potenzmittels immer mit Ihrem Arzt.
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Vorsicht im Internet
PDE-5 Hemmer sind verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Medikamente. Wer den Arztbesuch scheut und den vermeintlich diskreten Bezug bei dubiosen Anbietern via Internet vorzieht, geht ein großes Risiko ein. Die Pillen werden nicht selten in irgendwelchen Hinterhöfen hergestellt – ohne jegliche Kontrolle über die zugefügten Substanzen bzw. der Konzentration von Wirk- und Füllstoffen. Riskieren Sie nicht Ihre Gesundheit – und schon gar nicht Ihr Leben.
Als Therapiealternative zu PDE-5 Hemmern sind folgende Methoden möglich:

