Internationale Studien zum Thema Erektionsstörungen
DAS HEIMLICHE LEIDEN: EREKTIONSSTÖRUNGEN
Wie häufig Erektionsstörungen in Österreich sind, hat eine vor wenigen Jahren durchgeführte Studie vor Augen geführt, bei der die Erektionsfähigkeit von 2.869 Männern im Rahmen der Gesunden-untersuchung mit speziellen Fragebögen überprüft wurde: 32,2 Prozent der einbezogenen Männer leiden demnach an Erektionsstörungen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung wäre somit rund eine Million Österreicher betroffen - 700.000 von einer milden, 300.000 von einer mittelschweren bis ausgeprägten Form der ED *).
Mit dem Alter werden Potenzprobleme immer häufiger*). Zwischen 51 und 60 Jahren klagen zehn Prozent über mäßige bis schwere Probleme beim Sex; im Alter zwischen 71 und 80 sind es bereits 50 Prozent. Alle Formen der Erektilen Dysfunktion zusammengenommen, sind 37 Prozent der Männer in den 50ern und 71,2 Prozent der Männer in den 70ern betroffen. In den Jahren davor sind Erektionsschwierigkeiten in den Jahrgängen etwa gleich verteilt: Rund 20 Prozent der Twens geben zu Protokoll, schon einige Male "versagt" zu haben, ebenso die Männer zwischen 40 und 50.
*) Quellen: Ponholzer A, Temml C, Mock K, Marszalek M, Obermayr R, Madersbacher S.: Prevalence and risk factors for erectile dysfunction in 2869 men using a validated questionnaire. Eur Urol. 2005 Jan;47(1):80-5.
LEISTBARE POTENZPILLEN GEFRAGT
Eine Erhebung der Karmasin Motivforschung im Vorjahr bei Ärzten, Apothekern und Patienten zeigt, dass viele Männer mit Erektionsstörung die Möglichkeiten moderner Therapien durch PDE-5 Hemmer nicht nutzen können. So berichten Ärzte übereinstimmend, dass es viele Patienten gibt, die sich Potenzpillen nicht leisten können. 62 Prozent der Patienten sparen bei der Verwendung von Potenzpillen aus finanziellen Gründen. Und auch die Apotheker bestätigen dieses Problem.
Daher wünschen sich die Ärzte für Ihre Patienten vor allem einen leistbaren PDE-5 Hemmer.
Quelle: Karmasin Motivforschung bei Urologen, Praktischen Ärzten, Patienten und Apothekern, 2009
WIE LANGE DAUERT BEFRIEDIGENDER SEX?
Eine Studie der amerikanischen Sexualwissenschaftler Dr. Eric Corty und Jeany Guardani von der Penn State University in Philadelphia beweist, dass befriedigender Sex zwischen 7 und 13 Minuten dauert. Befragt wurden dazu Menschen, die es ganz genau wissen – nämlich 50 amerikanische und kanadische Sexualtherapeuten!
SEXREPORT 2008
Der TV-Sender Pro Sieben gab Ende 2008 eine Studie in Auftrag, die mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung durchgeführt wurde. Befragt wurden dazu knapp 56.000 Männer und Frauen in Deutschland. Die Auswertung zeigt, dass zwei Drittel aller Männer und 50 Prozent aller Frauen sich häufigeren Geschlechtsverkehr wünschen.
ÜBERGEWICHT FÖRDERT EREKTIONSSTÖRUNG
Je dicker der Bauch, um so größer die Gefahr von Erektionsproblemen. Wer einen Bauchumfang von mehr als 106 Zentimeter hat, verdoppelt sein Potenzstörungsrisiko. Und wie der Sexualmediziner Dr. John Dean – Generalsekretär der Gesellschaft für Sexualmedizin berichtet, kann bereits ein Übergewicht von 15 Kilogramm die Manneskraft um 25 bis 30 Prozent schwächen. Mitunter ist aber auch ein Testosteronmangel daran schuld, dass Man(n) zunimmt. Immerhin beträgt der Rückgang der Testosteronproduktion bei Mann ab 50 jährlich etwa ein Prozent.
SCHLAFAPNOE BEDEUTET GEFAHR VON POTENZSTÖRUNGEN
Nächtliche Schlafaussetzer und ständige Atempausen gehen sehr viel häufiger mit Erektionsstörungen einher als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie deutscher Forscher von der Klinik Donaustauf und Michael Arzt vom Universitätsklinikum Regensburg an mehr als 400 Patienten, die an der sogenannten Schlafapnoe leiden. In ihrer Studie diagnostizierten die Forscher bei knapp 70 Prozent der Patienten mit gesichertem Schlafapnoe-Syndrom Erektionsstörungen. Nach dem Alter zeigte sich für die Atemaussetzer, also den Sauerstoffmangel, der zweitstärkste Zusammenhang mit Erektionsstörungen. Das weit verbreitete Schlafapnoe-Syndrom ist durch lautes Schnarchen und nächtliches Aussetzen des Atems gekennzeichnet.*)
*) Quellenangabe: Deutsches Grünes Kreuz - Ausgabe 11/09
EREKTIONSPROBLEME DURCH BANDSCHEIBENVORFALL?
Ja, das kann eintreten. Durch Schäden im Bereich der Wirbelsäule können Nerven so beeinträchtigt werden, dass Erregungssignale nicht mehr im Becken ankommen. So Doz. Dr. Gral Popken – Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Freiburg.
Wie häufig Erektionsstörungen in Österreich sind, hat eine vor wenigen Jahren durchgeführte Studie vor Augen geführt, bei der die Erektionsfähigkeit von 2.869 Männern im Rahmen der Gesunden-untersuchung mit speziellen Fragebögen überprüft wurde: 32,2 Prozent der einbezogenen Männer leiden demnach an Erektionsstörungen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung wäre somit rund eine Million Österreicher betroffen - 700.000 von einer milden, 300.000 von einer mittelschweren bis ausgeprägten Form der ED *).
Mit dem Alter werden Potenzprobleme immer häufiger*). Zwischen 51 und 60 Jahren klagen zehn Prozent über mäßige bis schwere Probleme beim Sex; im Alter zwischen 71 und 80 sind es bereits 50 Prozent. Alle Formen der Erektilen Dysfunktion zusammengenommen, sind 37 Prozent der Männer in den 50ern und 71,2 Prozent der Männer in den 70ern betroffen. In den Jahren davor sind Erektionsschwierigkeiten in den Jahrgängen etwa gleich verteilt: Rund 20 Prozent der Twens geben zu Protokoll, schon einige Male "versagt" zu haben, ebenso die Männer zwischen 40 und 50.
*) Quellen: Ponholzer A, Temml C, Mock K, Marszalek M, Obermayr R, Madersbacher S.: Prevalence and risk factors for erectile dysfunction in 2869 men using a validated questionnaire. Eur Urol. 2005 Jan;47(1):80-5.
LEISTBARE POTENZPILLEN GEFRAGT
Eine Erhebung der Karmasin Motivforschung im Vorjahr bei Ärzten, Apothekern und Patienten zeigt, dass viele Männer mit Erektionsstörung die Möglichkeiten moderner Therapien durch PDE-5 Hemmer nicht nutzen können. So berichten Ärzte übereinstimmend, dass es viele Patienten gibt, die sich Potenzpillen nicht leisten können. 62 Prozent der Patienten sparen bei der Verwendung von Potenzpillen aus finanziellen Gründen. Und auch die Apotheker bestätigen dieses Problem.
Daher wünschen sich die Ärzte für Ihre Patienten vor allem einen leistbaren PDE-5 Hemmer.
Quelle: Karmasin Motivforschung bei Urologen, Praktischen Ärzten, Patienten und Apothekern, 2009
WIE LANGE DAUERT BEFRIEDIGENDER SEX?
Eine Studie der amerikanischen Sexualwissenschaftler Dr. Eric Corty und Jeany Guardani von der Penn State University in Philadelphia beweist, dass befriedigender Sex zwischen 7 und 13 Minuten dauert. Befragt wurden dazu Menschen, die es ganz genau wissen – nämlich 50 amerikanische und kanadische Sexualtherapeuten!
SEXREPORT 2008
Der TV-Sender Pro Sieben gab Ende 2008 eine Studie in Auftrag, die mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung durchgeführt wurde. Befragt wurden dazu knapp 56.000 Männer und Frauen in Deutschland. Die Auswertung zeigt, dass zwei Drittel aller Männer und 50 Prozent aller Frauen sich häufigeren Geschlechtsverkehr wünschen.
ÜBERGEWICHT FÖRDERT EREKTIONSSTÖRUNG
Je dicker der Bauch, um so größer die Gefahr von Erektionsproblemen. Wer einen Bauchumfang von mehr als 106 Zentimeter hat, verdoppelt sein Potenzstörungsrisiko. Und wie der Sexualmediziner Dr. John Dean – Generalsekretär der Gesellschaft für Sexualmedizin berichtet, kann bereits ein Übergewicht von 15 Kilogramm die Manneskraft um 25 bis 30 Prozent schwächen. Mitunter ist aber auch ein Testosteronmangel daran schuld, dass Man(n) zunimmt. Immerhin beträgt der Rückgang der Testosteronproduktion bei Mann ab 50 jährlich etwa ein Prozent.
SCHLAFAPNOE BEDEUTET GEFAHR VON POTENZSTÖRUNGEN
Nächtliche Schlafaussetzer und ständige Atempausen gehen sehr viel häufiger mit Erektionsstörungen einher als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie deutscher Forscher von der Klinik Donaustauf und Michael Arzt vom Universitätsklinikum Regensburg an mehr als 400 Patienten, die an der sogenannten Schlafapnoe leiden. In ihrer Studie diagnostizierten die Forscher bei knapp 70 Prozent der Patienten mit gesichertem Schlafapnoe-Syndrom Erektionsstörungen. Nach dem Alter zeigte sich für die Atemaussetzer, also den Sauerstoffmangel, der zweitstärkste Zusammenhang mit Erektionsstörungen. Das weit verbreitete Schlafapnoe-Syndrom ist durch lautes Schnarchen und nächtliches Aussetzen des Atems gekennzeichnet.*)
*) Quellenangabe: Deutsches Grünes Kreuz - Ausgabe 11/09
EREKTIONSPROBLEME DURCH BANDSCHEIBENVORFALL?
Ja, das kann eintreten. Durch Schäden im Bereich der Wirbelsäule können Nerven so beeinträchtigt werden, dass Erregungssignale nicht mehr im Becken ankommen. So Doz. Dr. Gral Popken – Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Freiburg.

