Worauf warten Sie noch?
Bis zu 9 von 10 betroffenen Männern kann mit modernen Medikamenten geholfen werden.*) Unabhängig vom Alter und der Ursache ihrer Potenzstörungen. Und da gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten: Bei etwa 30 Prozent der Potenzstörungen spielt die Psyche eine Rolle. In etwa 70 Prozent aller Fälle sind körperliche Ursachen der Grund für die Erektile Dysfunktion. Diabetiker, Männer mit zu hohen Cholesterinwerten oder mit hohem Blutdruck, Hormonmangel oder Männer nach einer Operation aufgrund einer Prostatakrebsbehandlung sind ebenso gefährdet wie jene Zeitgenossen, die zuviel rauchen, zu viel Alkohol trinken oder übergewichtig sind.
*) Quelle: Bella et al., First-Line Therapy for Erectile Dysfunction: The PDE-5 Inhibitors, Men`s Sexual H Consulation C, Nov 2006, 35-40
*) Quelle: Bella et al., First-Line Therapy for Erectile Dysfunction: The PDE-5 Inhibitors, Men`s Sexual H Consulation C, Nov 2006, 35-40
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Stress
Stress oder Angstgefühle versetzen unseren Körper in höchste Alarmbereitschaft. Bereit zum Kampf oder zur Flucht. Der Herzschlag wird beschleunigt, der Blutdruck erhöht sich – Adrenalin wird ausgeschüttet. Dieser Adrenalinschub bewirkt unter anderem auch einen Erektionsstopp. Denn wer braucht schon im Kampf oder auf der Flucht eine Erektion? In der heutigen Zeit entsteht Stress oder Angst nicht durch wilde Tiere, sondern eher durch Belastungen am Arbeitsplatz oder in der Beziehung. Die Reaktion darauf ist jedoch - wie in grauer Vorzeit – eine Art Potenzbremse. Was wiederum bei vielen Männern erst recht zu Stress führt.
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Depression
Depressionen und Erektionsstörungen treten oft gemeinsam auf. Denn einerseits können psychische Probleme Potenzstörungen verursachen. Und andererseits können anhaltende Erektionsprobleme natürlich auch Depressionen auslösen. Aber auch Medikamente gegen Depressionen können als Nebenwirkung eine Erektile Dysfunktion bewirken. Eine erfolgreiche Behandlung von Potenzstörungen kann helfen, weil dadurch das Selbstwertgefühl betroffener Männer gestärkt wird – was wiederum zu einer Verbesserung der Symptomatik der Depression führen kann.
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Diabetiker
„Zuckerkranke“ haben – wie der Name schon sagt – zuviel Zucker im Blut. Und das führt zu Gefäß- und Nervenschädigungen. Besonders die winzigen Äderchen im Penis sind als erste betroffen, so dass die Blutversorgung nicht mehr ausreichend funktioniert. Und auch die Weiterleitung von erektionsauslösenden Signalen des Gehirns kann gestört sein. Deshalb ist es wichtig, zunächst einmal auf eine optimale Blutzuckereinstellung zu achten. Weiters auf gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung sowie die etwaige Reduktion von Übergewicht.
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Bluthochdruck/Fettstoffwechselstörung (erhöhte Cholesterinwerte)
Diese Erkrankungen bewirken, dass die Blutgefäße verkalken bzw. verengt werden. Mediziner sprechen hier von einer Endothel-Zellen-Schädigung. Endothel-Zellen sind die innere Verkleidung der Blutgefäße. Und sie sorgen unter anderem dafür, dass sich die Gefäße erweitern können. Wenn dieser Mechanismus gestört ist, bleiben die Gefäße eng, die Blutzufuhr wird gestört und der Penis macht schlapp. Deshalb ist es zunächst notwendig, Blutdruck und Blutfette bestmöglich einzustellen, damit es nicht zu einer Fortsetzung dieser Erkrankungen kommt.
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Hormonmangel
Testosteron macht den Mann bekanntlich zum "Mann". Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Produktion dieses Hormons jedoch kontinuierlich ab. Bis zu einem Prozent pro Jahr ist möglich*). Das muss kein Problem sein. Bei manchen Männern kann der sinkende Testosteronspiegel jedoch zu Schlafstörungen, Hitzewallungen, Konzentrationsstörungen oder auch Erektionsstörungen führen. In diesem Fall wird der Arzt Ihres Vertrauens die Möglichkeit einer Hormonbehandlung prüfen.
*) Quelle: Grey et al.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Er wird Ihnen wenn notwendig eine passende Behandlung vorschlagen.
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Andere Medikamente
Vielen Männern ist nicht bewußt, dass die von ihnen eingenommenen Medikamente eine unangenehme Nebenwirkung besitzen können wie z.B. auch Erektionsstörungen. Manche Mittel gegen Depressionen, Bluthochdruck (z.B. Betablocker), Cholesterinsenker, oder Präparate gegen zuviel Magensäure können die Erektion beeinträchtigen. Also lesen Sie bitte die Beipackzettel ihrer Medikamente, ob es daran liegen kann – und vor allem: Fragen Sie Ihren Arzt!
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Prostatektomie
Erektionsstörungen sind bekannte, mögliche Folgen der Prostatektomie, also der operativen Entfernung der Prostata. In vielen Fällen ist die Erektile Dysfunktion nur vorübergehend, sie kann jedoch bis zu 2 Jahren dauern*). PDE-5 Hemmer können in dieser Regenerationsphase die Erektile Funktion unterstützen - und damit betroffenen Paaren zu einem möglichst stressfreien Sexualleben verhelfen.
*) Quelle: Fachzeitschrift JAMA/Juni 2005/BSMO Redaktion

